Warum wir uns selbst auf Fotos oft als „schlimm“ empfinden!

Warum wir uns selbst auf Fotos oft als „schlimm“ empfinden!

Boah, seh ich scheisse aus!

Warum wir uns selbst auf Fotos oft als „schlimm“ empfinden!

  • Für den Betrachter sieht ein Foto wie ein normales Bild von Dir aus.
  • Ein Foto bildet die fotografierte Person wahrheitsgetreu ab.
  • Für uns selbst scheint das Bild manchmal wie ein Desaster, auf dem wir uns nicht wieder erkennen.

Woher kommt das?

Sehen wir tatsächlich so „schlimm“ aus, wie auf den Fotos?

NEIN!

Der Grund ist der eigene Spiegel!

Der Schlüssel zu diesem Phänomen ist der „mere-exposure„-Effekt, welcher 1968 vom Psychologen Robert Zanjonc beschrieben wurde.

Er besagt, dass wir auf Dinge die wir oft sehen haben, viel positiver reagieren als auf Dinge, die wir nicht so oft sehen.

Wir haben uns beim täglichen Blick in den Spiegel an unser vermeintliches „wahres“ Ich gewöhnt und es lieben gelernt.

 

Was wir nicht bedenken,
dieser Blickwinkel ist ein falscher!

Der Spiegel lügt uns an, denn es ist sozusagen ein „Spiegel-Ich“, das falsch ist.

Wir nehmen das Spiegelbild, das wir täglich sehen als real an, denn täglich schauen wir durch den Spiegel einer Lüge ins Auge und empfinden es als Realität, an die wir uns gewöhnen.

Sehen wir also in Wahrheit alle „scheiße“ aus?

NEIN!

 

Wir empfinden nur unser umgedrehtes „Spiegel-Ich“ als schöner.

Bei Models, die oft vor der Kamera stehen, ist das anders, sie sehen die Ergebnisse realistischer als Personen, die nicht oft vor der Kamera stehen.

Denselben Effekt kennt Ihr von Eurer Stimme!

Wer seine Stimme auf Videos oder Aufzeichnungen hört, der empfindet diese als “schlimm” – aber auch hier werdet Ihr angelogen, denn Eure Stimme klingt genauso wie sie sein soll und ist – nur Ihr selbst hört diese innerhalb Eures Ohrs anders.

 

Glaubt mir, Ihr seht schön aus, es ist der Spiegel, der Euch anlügt!

Was ist eigentlich ein TFP Shooting?

Was ist eigentlich ein TFP Shooting?

Du wirst im Thema der Fotografie immer wieder auf den Begriff…

TFP-Shooting

stoßen, kannst damit aber nicht wirklich etwas damit anfangen!

 

Die kreative Fotografie steht hier im Fokus

Ein Begriff, der in der Welt der Fotografie immer wieder auftaucht, ist “TFP”.

Aber was genau verbirgt sich hinter dieser Abkürzung, und warum könnte es für dich als Leser interessant sein?

In diesem Blogbeitrag wollen wir das Mysterium um TFP-Shootings lüften und dir einen Einblick in diese kreative Form der Fotografie geben.

 

Was bedeutet “TFP”?

“TFP” steht für “Time for Prints” oder auch “Trade for Prints”.

Dieser Begriff beschreibt eine Vereinbarung zwischen Fotografen und Models, bei der beide Seiten auf ihre üblichen Honorare verzichten.
D.h. das Model zahlt nichts für die Fotos und der Fotograf bezahlt auch das Model nicht.

Stattdessen tauschen wir gemeinsam unsere Zeit und Arbeit gegen hochwertige Aufnahmen – sei es in digitaler Form oder in gedruckter Form für das Portfolio.

 

 

Warum TFP-Shootings?

Bei uns im Teamwork Studio setzen wir gelegentlich auf TFP-Shootings, um kreative Ideen zu verwirklichen und neue Konzepte zu testen. Dies ermöglicht uns, unser Portfolio zu erweitern und frische Impulse in unsere Arbeit einzubringen.

Wenn wir TFP-Shootings anbieten, haben wir klare Vorstellungen und genaue Pläne für jedes Shooting.

  • N

    Kreative Freiheit

    TFP-Shootings bieten die Möglichkeit, kreative Ideen ohne finanziellen Druck umzusetzen. Sowohl wir als Fotograf als auch du als Model können ihrer Fantasie freien Lauf lassen.

  • N

    Portfolio-Erweiterung

    Beide Seiten haben hier die Möglichkeit, ihre Portfolios mit vielfältigen und ansprechenden neuen Bildern zu bereichern.

    Du musst dir im Klaren sein, dass wir die Fotos verwenden und diese auch im Netz (Webseite, Facebook oder Instagramm & Co.) verwendet werden. Wir schließen hier schriftlich einen TFP-Vertrag gemeinsam, auf denen die Nutzung für beide Seiten genau geregelt ist.

  • N

    Zusammenarbeit

    TFP-Shootings fördern die Zusammenarbeit und das Networking zwischen Fotografen, Models und anderen kreativen Köpfen der Branche.

Unsere Herangehensweise an TFP-Shootings:

Trotz des Verzichts auf finanzielle Entlohnung gehen wir bei TFP-Shootings genau wie bei unseren Auftragsshootings strukturiert vor.

Bevor ein Shooting stattfindet, besprechen wir gemeinsam mit dir die Ideen, Ziele und den Ablauf des Shootings. Klar definierte Vorstellungen helfen dabei, die besten Ergebnisse zu erzielen.

Wie kannst du an einem TFP-Shooting teilnehmen?

Wenn du Interesse an einem TFP-Shooting mit dem Teamwork Studio hast, freuen wir uns über deine Kontaktaufnahme.

Aber bitte beachte!

KEINE TFP-Shootings für:

  • Familienshootings
  • Paarshootings
  • Babybauch und Newborn
  • Hochzeiten (alles schon gehabt als Anfrageyell)

Wir sind aber bereit für Shootings auf TFP in den Themen:

  • Erotik (Dessous oder Akt)
  • Streetshootings (Fashion & Lifestyle)
  • Outdoor Portraits
  • Tattoo-Shootings
  • Testshootings für neue kreative Themen

Teile uns deine Ideen mit, und wir prüfen gemeinsam, wie wir sie umsetzen können.

Auch wenn kein finanzieller Ausgleich erfolgt, garantieren wir eine professionelle und kreative Zusammenarbeit.

TFP-Shootings sind eine spannende Möglichkeit, die Welt der Fotografie zu erkunden, sich weiter zu entwickeln und neue kreative Horizonte zu entdecken.

Wenn du also neugierig bist und bereit für ein gemeinsames Abenteuer in der Welt der Bilder, dann freuen wir uns darauf, von dir zu hören!

Das interessiert mich

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Wie läuft eigentlich ein Familienshooting ab?

Wie läuft eigentlich ein Familienshooting ab?

Das Familien Shooting

Alles, was du wissen musst, von der Terminfindung bis zur perfekten Location

Die Planung eines Familienshootings kann eine aufregende, aber auch herausfordernde Aufgabe sein, insbesondere wenn es um die Terminfindung, die Wahl der Location und die beste Zeit für das Shooting geht.

In diesem Blogbeitrag nehmen wir dich mit auf eine Reise durch die wichtigsten Überlegungen, damit dein Familienshooting zu einem unvergesslichen Erlebnis wird.

 

Terminfindung – Eine Herausforderung für große Familien

Die Koordination von Terminen für große Familien kann eine logistische Herausforderung sein.

Um sicherzustellen, dass alle Mitglieder dabei sein können, empfehlen wir, frühzeitig verschiedene Termine in Betracht zu ziehen und die Verfügbarkeit der Familienmitglieder abzustimmen.

Die Flexibilität aller Beteiligten ist hierbei der Schlüssel zum Erfolg.

Bei einigen Familienshootings sind leider Planungszeiten von bis zu mehreren Monaten oder auch 1,5 Jahren nicht unüblich.

 

Auswahl der Location

Der perfekte Hintergrund für eure Geschichte

Die Wahl der Location spielt eine entscheidende Rolle für den Erfolg eines Familienshootings.

Überlegt gemeinsam, welche Orte für eure Familie eine besondere Bedeutung haben oder welche Atmosphäre am besten zu eurer Persönlichkeit passt.

Ob in der Natur, im Park, am See oder Strand oder im eigenen Zuhause – die Location sollte eine authentische Kulisse für eure Familienmomente bieten.

 

Beste Zeit

Warum wir auf das sanfte Licht setzen

Die Tageszeit beeinflusst maßgeblich die Qualität der Fotos.

Idealerweise finden Familienshootings entweder am frühen Vormittag oder späteren Nachmittag statt. In diesen Stunden steht die Sonne tiefer, was zu einem weicheren und schmeichelhaften Licht führt.

Wir bevorzugen das warme, sanfte Licht, das während der goldenen Stunden entsteht, und empfehlen deshalb Termine in diesem Zeitfenster.

Warum Mittagszeit ungünstig ist:

Die Mittagszeit hingegen führt zu harten Schatten und überbelichtete Bereiche verursachen, was die Bildqualität beeinträchtigen kann.

  • Harte Schatten:
    Die Sonne steht direkt über dem Kopf und erzeugt scharfe, unvorteilhafte Schatten im Gesicht.
  • Überbelichtung:
    Mittags kann das Licht zu intensiv sein, was zu überbelichteten Bereichen und verlorenen Details führt.
  • Unangenehme Atmosphäre:
    Die Mittagshitze kann für Unbehagen bei den Familienmitgliedern sorgen, insbesondere bei kleinen Kindern oder älteren Personen.

 

Ein gelungenes Familienshooting beginnt mit sorgfältiger Planung.

Die richtige Terminfindung, die passende Location und die optimale Tageszeit tragen dazu bei, authentische und emotionale Bilder zu schaffen, die eure Familienmomente perfekt einfangen. Wenn ihr diese Tipps beherzigt, steht einem entspannten und erfolgreichen Fotoshooting nichts im Wege.

Ein weiterer Punkt ist die Wahl der Outfits, hierzu gibt es einen extra BLOG-Post in Kürze.

Warum Bildbearbeitung?

Warum Bildbearbeitung?

Wir hören immer wieder von einigen die Frage:

Warum werden Fotos bearbeitet?

Die Welt der Fotografie hat sich in den letzten Jahrzehnten dramatisch verändert, nicht zuletzt durch die Fortschritte in der Bildbearbeitung.
In diesem Blogbeitrag werden wir erklären, warum Bildbearbeitung für uns als Fotografen unerlässlich ist und warum wir keine unbearbeiteten Fotos übergeben.

Ein Blick in die Geschichte der Retusche wird uns außerdem zeigen, wie sich die Ansichten und Techniken im Laufe der Zeit entwickelt haben.

Fangen wir einfach mal ganz am Anfang der Fotografie an.

Die Geschichte der Retusche (Bearbeitung) reicht weit zurück, sogar bis in die Anfänge der Fotografie im 19. Jahrhundert.

Frühe Fotografen verwendeten Techniken wie Handbemalung, um Schwarz-Weiß-Bilder mit Farbe zu versehen.

Im Laufe der Jahre entwickelten sich verschiedene Retusche- und Bearbeitungstechniken.

Von der analogen Dunkelkammerarbeit bis hin zur digitalen Bildbearbeitung.

Ein Meilenstein war die Einführung von Photoshop im Jahr 1988, das die Bildbearbeitung revolutionierte. Seitdem hat sich die Technologie ständig weiterentwickelt, und heute stehen Fotografen eine Vielzahl von Tools zur Verfügung, um ihre Visionen zu realisieren.

 

 

Warum Bildbearbeitung?

In der Realität sehen Szenen oft anders aus als auf Fotos. Die Bildbearbeitung ermöglicht es uns, Farben zu korrigieren und die Belichtung anzupassen, um die wahre Atmosphäre einer Aufnahme einzufangen.

Kreative Gestaltung:
Die Bildbearbeitung eröffnet unendliche Möglichkeiten für kreative Experimente. Durch verschiedene Bearbeitungstechniken können wir Fotos in einzigartige Kunstwerke verwandeln.

Optimierung von Details:
Feinheiten wie Hautretusche, Entfernen von störenden Objekten oder Schärfung von Details verbessern die Gesamtqualität eines Fotos und schaffen Kunstwerke.

 

 

Warum wir die Fotos bearbeiten.

Die Frage, warum wir Fotos bearbeiten, lässt sich vielschichtig beantworten. Zunächst einmal ist die digitale Bildbearbeitung eine Möglichkeit, die Qualität und Ästhetik eines Bildes zu verbessern.

Eine Kamera sieht in einem Bruchteil einer Sekunde mehr als wir Menschen. Hinzu kommt, dass unser Gehirn vieles automatisch im realen Leben komplett ausblendet, aber auf einem Foto ist alles zu sehen. Sei es kleine Pickelchen, Äderchen oder unvorteilhafte Stellen, die durch Licht und Schatten auf einem Foto verstärkt zu sehen sind.

Hinzu kommen Dinge, die beim Shooting übersehen wurden. Kleidung sitzt nicht richtig, es ist ein Fleck auf der Kleidung usw.

All das korrigieren wir wie auch Belichtung, Farben und Kontraste, um das Optimum aus jedem Bild herauszuholen.

Darüber hinaus ermöglicht uns die Bildbearbeitung, kreative Akzente zu setzen und eine einzigartige Bildsprache zu entwickeln.

Es ist ein Mittel, um die visuelle Geschichte, die wir erzählen möchten, zu perfektionieren und dem Betrachter ein beeindruckendes Erlebnis zu bieten.

Nachstehend ein Beispiel:

Übrigens…

Wir bieten Fotoaffinen Menschen auch Workshops zur Bildbearbeitung an!

Online als Einzelcoaching oder im Gruppenwebinar.

Schau einfach mal rein…